meine Sternenkatzen

Stand: Mai 2017

Sweety (Perser), ist mit 12 Jahren im Mai 2017 verstorben. Sie hatte ich im Alter von 2 Jahren bekommen. Nach kurzer, schwerer Krankheit schlief sie zu Hause ein. Die Ursache war Nierenversagen, offensichtlich verschleiert durch eine Schilddrüsen-Überfunktion.

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Minki ist im September 2013 verstorben. Sie hatte CNI (Chronische Niereninsuffizienz), von welcher sie schließlich durch Einschläfern erlöst wurde, nachdem ich sie ein halbes Jahr gepflegt hatte. Minki war aus dem Tierheim. Mit 14 habe ich sie von dort geholt, und 18 Jahre alt ist sie geworden.

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Chewie (Maine Coon), ebenfalls aus dem Tierheim, ist mit 13 – nach 3 Jahren bei mir – plötzlich und unerwartet erkrankt und wurde im Dezember 2014 nach nur 24 Stunden des Leidens erlöst. Anfang 2013 wurde bei ihm Felines Asthma diagnostiziert, was ich eine Zeit lang erfolgreich inhalativ mittels AeroKat behandelt hatte.

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Chewie *16.04.2001 +24.12.2014

Chewie wurde mir gesund mit einer Pigmentstörung im linken Auge vom Tierheim übergeben, die wohl durch eine OP zustande gekommen war. Dass er Felines Asthma hat, wusste offenbar niemand. Nachdem es in unserer Obhut diagnostiziert worden war, hatte ich mich ja relativ schnell für die inhalative Behandlung mittels AeroKat und „Flutide“ entschieden. Im Spätsommer 2014 fing Chewie an die Behandlung abzulehnen. Zunächst wehrte er sich häufiger mit Kopf wegziehen und knurren, später lief er sogar weg, wenn ich die Behandlung beginnen wollte. Freiwillig machte er es nicht mehr mit. Also beschloss ich im November ihn wieder auf Predni umzustellen, wenn organisch alles in Ordnung wäre. Flutide wurden (zwangsweise) abgesetzt und der Tierarzt veranlasste ein großes Blutbild. Das zeigte organische Gesundheit jedoch Auffälligkeiten bei den Entzündungswerten. Eine Urinprobe brachte Struvit zutage. Diese wurde erfolgreich behandelt und das Okay für eine Predni-Behandlung gegeben, wenn der Husten schlimmer werden würde. Zwei bis dreimal pro Woche hatte Chewie Hustenanfälle, weswegen ich zunächst noch darauf verzichtete. Ansonsten ging es ihm scheinbar gut. Die Pigmentstörung im Auge hatte sich ausgebreitet, jedoch schien es ihn in keinster Weise zu beeinträchtigen. Er trank und fraß normal, benahm sich wie immer, alles schien prima. Er war nun ca. 3 Wochen cortisonfrei.

Plötzlich am 23. Dezember gegen 14:15 Uhr, nachdem ich ihn maximal 10 min aus den Augen gelassen hatte, hatte er Schaum vor’m Mäulchen, der Speichel lief in Strömen und er schmatzte häufig. Innere Unruhe ließ ihn Runden im Haus drehen. Er ließ mich nicht an sich heran, knurrte und fauchte, die Pupillen geweitet. Ich hatte keine Ahnung, was passiert sein könnte. Keine Veränderung hatte im Haushalt stattgefunden, keine neue Pflanze, kein Weihnachtsbaum, nichts was herum gestanden hätte oder sonstwas. Ich brachte ihn sofort zu unserem Tierarzt. Er tastete ihn ab, machte Röntgenaufnahmen, auf denen nichts zu erkennen war, was das hätte auslösen können. Er fand es unwahrscheinlich, dass die Lunge die Ursache für den plötzlichen schlechten Zustand war. Weil die Feiertage vor der Tür standen und er es sich nicht erklären konnte, überwies er uns an die nächste Tierklinik. Zum Glück! Das war eine sehr gute Entscheidung von ihm! Dort wurden abermals klinische Untersuchungen gemacht, eine Blutprobe genommen, die innerhalb der folgenden Stunde analysiert worden war. Ein Pankreas-Schnelltest wurde noch gemacht. Dieser offenbarte eine leichte mögliche Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), welche aber nicht den Gesamtzustand des Katers erklären konnte. Ich hätte es noch genauer untersuchen lassen können. Er hatte auch nicht erbrochen oder Durchfall, was dafür typisch gewesen wäre. Eine mögliche Herzerkrankung wurde auch in Betracht gezogen. Man hätte ihn am nächsten Tag noch mal geröngt, um den Brustkorb genauer betrachten zu können. Mir wurde geraten, ihn zur Beobachtung über Nacht dort zu lassen. Ich hätte zu Hause ohnehin nichts tun können und möglicherweise noch Sweety in Gefahr gebracht. Schweren Herzens ließ ich mein Bärchen also dort, und es war tatsächlich gut so!

Am nächsten Vormittag, als ich die diensthabende Ärztin anrief, teilte sie mir mit, dass er in der Nacht einen Krampfanfall mit Aggression und schließlich Ohnmacht erlitten hatte. Man hatte ihn daraufhin auf krampflösende Beruhigungsmittel gesetzt. Neurologische Ausfälle aufgrund eines Hirn-Tumors wurden als wahrscheinlich erachtet. Er könne auch schon zu Hause einen kleineren Anfall gehabt haben, den ich nicht mitbekommen hatte, so dass ich ihn dann im folgenden Zustand vorgefunden hatte. Ich hätte ein MRT veranlassen können, um die Tumorgeschichte abzuklären, dafür hätte er aber in eine andere Klinik gemusst. Das wollte ich ihm nicht zumuten und konnte es mir auch gar nicht leisten. Von den beiden weiteren Möglichkeiten abzuwarten oder ihn zu erlösen, erschien mir abwarten als die schlechteste. Wir fuhren in die Klinik, um nochmal mit der Ärztin zu sprechen und ggf. eine schwere Entscheidung treffen zu müssen. Der Zustand, in dem sich mein Katerle dort befand, war schlimm. Er speichelte immer noch, hielt den Kopf schief, war unruhig, hatte geweitete Pupillen und knurrte jeden an. Das war nicht mehr mein Chewie, wie ich ihn kannte. Es war laut TÄ wahrscheinlich, dass er während der ganzen Zeit kleinere Anfälle hatte, die durch die Beruhigungsmittel gedämpft worden waren. Ich beschloss mich von meinem Liebling zu verabschieden und ihn gehen zu lassen. Ich konnte ihm dieses Leiden nicht länger zumuten! Die TÄ hielt es auch für das Beste, weil jeder weitere Weg mit weiteren Leiden und dem Hinauszögern des vermutlich Unvermeidbaren verbunden gewesen wäre. Ich musste schließlich auch an meine verbliebene Katze denken. Nicht auszudenken, wenn Chewie sie in Panik angegriffen hätte! Wir verabschiedeten uns also von ihm und blieben dabei, als er einschlief. Es ging sehr schnell. Auch das muss ein sicheres Zeichen gewesen sein, dass die Entscheidung richtig war!

Und so ist unser geliebter Chewie nun über die Regenbogenbrücke zu Minki gegangen und hat sein kurzes aber heftiges Leiden überstanden. Ich hoffe, dass das wirklich die einzig richtige Entscheidung war und ich ihm so unnötiges Leiden erspart habe! Er war ein so zauberhafter Kater, mein treuer Schatten, der mir überall hin folgte, mich aufmunterte, schnell lernte und mich stets als Erster begrüßte, wenn ich nach Hause kam. Er fehlt mir sehr, und ich bin froh, dass ich noch Sweety habe, die mich ein wenig tröstet! Drei schöne Jahre durften wir ihm noch schenken, und ich hoffe, er hat sie genossen und weiß, dass wir ihn sehr geliebt haben.

Chewie, für immer im Herzen!