Wir lernen voneinander

Man kann ja nie früh genug anfangen. Also lernt Arya seit dem ersten Tag bei mir, wo sie hin darf und wohin nicht. Natürlich klappt das noch nicht immer. Aber in der Wohnung ist das wegen der mit hier wohnenden Katze unabdingbar. Die kann sich zwar sehr gut selbst verteidigen, verletzt werden soll dabei aber niemand.

Sitzen ist die natürliche Haltung für abwarten, also fange ich an das auszunutzen: Wenn Arya sich hinsetzt, sage ich sofort „sitz“ und stelle ihr z. B. ihr Futter erst dann hin. Irgendwann soll es dann auch funktionieren, dass ich erst den Befehl gebe bzw. Wunsch äußere und tatsächlich genau das passiert. 😉

Spielzeuge werden jetzt möglichst oft benannt: Es gibt z. B. ein Plüschkissen namens Dotti. Wenn ich es ihr zum Spielen hinhalte oder werfe, sage ich „Dotti“. Vielleicht findet sie dann irgendwann das genannte Teil, wenn ich es sie suchen lasse. 🙂

Genauso halte ich es mit dem kleinen Geschäft: Sie hockt sich auf der Wiese hin, also sage ich gleich „Pippi“. Es könnte schließlich künftig Situationen geben, in denen es praktisch ist, an einem bestimmten Ort zu pinkeln.

Mit dem Gassigehen ist es auch so eine Sache. Welpen haben dazu nicht wirklich Lust, wollen lieber rumtollen und kuscheln. Also bleibt sie stehen und ningelt, wenn ich los gehen will. Die Lösung: Ich trage sie von zu Hause weg (ca. 15 min. Fußweg), und dann lasse ich sie zurück laufen. Sie kennt die Wege mittlerweile auch schon, so dass es nach ca. zwei Wochen schon fast perfekt klappt.

Wir sind noch lange nicht am Ende und Mylady versucht oft ihren Willen durchzusetzen bzw. hat schlicht keinen Bock auf Gehorsam. Völlig normal bei Welpen. Das wird in ihrer Pubertät wahrscheinlich noch mal auf mich zukommen. Aber hey, Geduld und Konsequenz zahlen sich hier aus. Also immer mutig voran. 🙂

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