Wie du mutig deinen Weg gehst

Frag dich immer „Will ich das gerade?“

Wir tun so oft Dinge, die wir gar nicht wollen, nur um anderen einen Gefallen zu tun oder vor ihnen gut da zu stehen. Ganz ehrlich: Ist das nötig? Solltest du nicht lieber das tun, was du wirklich möchtest? Willst du nicht lieber tun, was dir Freude bereitet? Hilfst du damit noch anderen, umso besser! Aber frag dich immer: Will ich das wirklich? Fühle in dich hinein, und lass dein Herz diese Frage beantworten, nicht deinen Kopf. Denn der weiß nicht, was du wirklich willst. Das kann dir nur dein aktuelles Gefühl sagen. Du darfst auch nein sagen. Du musst es nicht allen recht machen.

Bereue nichts

Mit dem Bereuen ist das so eine Sache. Jeder macht mal Fehler. Wenn du jetzt über deine Vergangenheit und die dort gemachten Fehler nachdenkst, wirst du sicher vieles entdecken, was du lieber nicht getan hättest. Das ist ganz natürlich. Aber bedenke: Ohne diese Erfahrungen wärst du jetzt nicht da, wo du stehst. Alles hatte seinen Sinn. Wenn du also bereust, bringt dich das nicht voran. Außerdem wusstest du es damals eben nicht besser. Mit deinen jetzigen Erfahrungswerten weißt du es. Aber es ist nicht nötig dich dafür zu hassen, was du früher falsch gemacht hast, als du es nicht anders tun konntest.

Den Sinn des Lebens findest du nur in dir selbst

Ich fühlte mich immer unerklärlicherweise zu Höherem berufen. Nie hätte ich gedacht, dass ich das in mir selbst finden würde, weil es schon da war. Das Leben findet nicht im Außen statt, sondern in mir. In meinem Herzen ist alles, was ich über das Leben und den Sinn des Lebens wissen muss. Seit ich es entdeckt habe, ist alles so leicht. Vergangene Probleme sind unwichtig geworden. Sie haben sich aufgelöst. Die Vergangenheit liegt hinter mir, ich kann und will sie nicht ändern. Sie hat mir mein jetziges Leben bereitet und wertvolle Erfahrungen geschenkt. Ich brauche mir um die Zukunft keine Sorgen zu machen, weil sie noch nicht feststeht. Wenn ich also den Sinn des Lebens suche und dabei meinen falschen Glaubensätzen folge, kann ich ihn nicht finden. Es bedarf einer Transformation meines Selbst, um fündig zu werden. Ich muss mehr von dem tun, was mir Freude bereitet und meine Selbstliebe leben. Dann ergibt sich der Sinn des Lebens – meines Lebens – von selbst.

Der Vertrag mit dir selbst

Wenn du einen Vertrag mit dir selbst schließt, wirst du diesen – im Gegensatz zu vielen anderen Verträgen – nie kündigen. Es kann sein, dass du ihn mal vergisst. Aber sobald du ihn wieder liest, erinnerst du dich an das, was du wirklich willst. Schreibe hinein, was du wirklich wirklich wirklich möchtest, aus tiefstem Herzen. Notiere zum Beispiel, dass du ab sofort mehr von dem machst, was dir Freude bereitet. Halte fest, was du dir am meisten wünschst. Übrigens sind hier materielle Wünsche oder der Wunsch nach Weltfrieden eher kontraproduktiv, wenn du ahnen kannst, sie nicht erfüllen zu können. Schreibe auch hinein, dass du stets in Fülle lebst und immer für dich gesorgt ist. Und schreibe es genauso, in der Gegenwartsform. Geh davon aus, dass es zum aktuellen Zeitpunkt schon genauso ist.

Sei dankbar

Sei dankbar für alles, was du bisher erreicht hast. Das sind deine ganz persönlichen Erfolge, und mögen sie noch so klein sein. JEDER Erfolg ist wichtig. Ich bin für alles dankbar, was ist. Das kann mir keiner nehmen. Ignoriere Neider und freu dich für dich! Du darfst dir auch ruhig selbst mal auf die Schulter klopfen. Denn ganz ehrlich: Wer hat denn all das geschafft? Du! Vielleicht hattest du Hilfe. Schön – niemand schafft alleine immer alles. Doch letztendlich kannst du jetzt genießen, was du geschaffen hast. Es ist für dich, für dein Leben, für dein Sein.